Am Freitag, den 20.03.2026, fand auf der Leipziger Buchmesse die feierliche Verleihung der Rebekka an die Literaturübersetzerin Silvia Morawetz statt.
Es wurde das Statement der Jury verlesen:
Der mit 5.000 Euro dotierte Rebekka Preis für langjähriges, herausragendes Übersetzen „Rebekka“ geht 2026 an die Literaturübersetzerin Silvia Morawetz, bekannt als deutsche Stimme von Joyce Carol Oates, James Herriot, Paul Harding, Ali Smith u. v. a. Seit vierzig Jahren übersetzt die promovierte Anglistin, Amerikanistin und Germanistin aus dem Englischen, vornehmlich britische, US-amerikanische und kanadische Autorinnen und Autoren. Die Jury begründet die Auszeichnung u. a. mit „der Präzision, der Tongenauigkeit und der stilistischen Raffinesse“ in all den unterschied-lichen Genres, die sie den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern nahegebracht hat, ob Roman, Krimi, Erzählung, Lyrik, Essay, Jugend-literatur, Hörspiel, Biografie oder Kunstgeschichte. Mit Silvia Morawetz zeichnet die Jury nicht nur eine brillante, stilsichere Übersetzerin aus, sondern auch eine engagierte Kollegin, die sich viele Jahre lang für die Belange ihrer Berufsgruppe eingesetzt hat.
Petra Bös, Vizepräsidentin des Freundeskreises, übergab die Urkunde und das Kunstwerk von Friederike von Criegern, Federzeichnung und Aquarell auf Seite 305 von Sein Garten Eden von Paul Harding.
Claudia Amor, Friederike von Criegern, Ebba D. Drolshagen, Karen Nölle und Jan Schönherr zeigten beim Lesen der Seite 99 aus ein paar von Silvias Übersetzungen die Vielfältigkeit ihrer Arbeit auf. Nach einem kurzweiligen und sehr aufschlussreichen Gespräch, das Maria Meinel mit der Preisträgerin führte, gab es bei einem Umtrunk (Danke lieber VdÜ) die Glückwünsche der Kollegen und Kolleginnen.

Petra Bös, Silvia Morawetz
