REBEKKA

Preis für langjähriges Übersetzen

Rebekka ehrt Übersetzer:innen, die seit vielen Jahren gut, begeistert, beharrlich und häufig schlecht bezahlt Belletristik und Sachbücher übersetzen und trotz ihrer langen Titelliste zu wenig beachtet werden – unter anderem, weil die von ihnen übersetzten Bücher selten oder nie zu jenen gehören, die im Feuilleton besprochen und mit bereits existierenden Übersetzungspreisen geehrt werden. Dabei erreichen die von ihnen übersetzten Bücher – beispielsweise aus den Bereichen Unterhaltungsroman, Krimi, Science Fiction, Fantasy sowie Kinder-  und Jugendliteratur -, oft hohe Auflagen und bilden das finanzielle Fundament vieler Verlage.

Und sie sind die Vielgelesenen, die durch ihre Arbeit in und an der Sprache ganz wesentlich zur Lebendigkeit unserer Kultur beitragen.

Der Preis wird von privaten Stifterinnen finanziert, die den Preisträger/ die Preisträgerin des Jahres 2021 wählen werden. Danach wird diese Aufgabe einer dreiköpfigen Jury aus dem/der jeweils letzten Preisträger:in sowie zwei Übersetzer:innen übertragen.

Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert, Spenden zur Aufstockung des Preisgeldes sind möglich und willkommen. Durch eine Zustiftung wird 2021 eine Preis in Höhe von 6.000 Euro vergeben.

Rebekka soll jährlich bei der Leipziger Buchmesse verliehen werden – in diesem Jahr zum ersten Mal.

Nun müssen wir die Premiere, auf die wir uns so sehr freuen, anders organisieren: Ende Mai wird eine kleine Delegation des Freundeskreises an den Wohnort der Preisträgerin/ des Preisträgers reisen, den Laudator, bzw. die Laudatorin dazu einladen und den Preis mit einer kleinen Zeremonie feiern.

Eigenbewerbungen und Hinweise auf geeignete Preisträger:innen sind ausdrücklich erwünscht und per Mail an die Präsidentin des Freundeskreises Literaturübersetzer:innen zu richten. Ebenso ausdrücklich bitten wir darum, von umfangreichen Bewerbungskonvoluten oder der Zusendung von Belegbüchern abzusehen.

© Rumpenhorst/REBEKKA