Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis

Mit dem Helmut-M.-Braem-Preis wird die herausragende Übersetzung eines Prosawerks ins Deutsche ausgezeichnet. Der Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V. schreibt den Preis alle zwei Jahre aus und verleiht ihn im Rahmen der Jahrestagung des Literatur-übersetzerverbands in Wolfenbüttel. Der Preis, der aus der Förderung von derzeit acht  Verlagen mit internationalem Programm und privaten Spenden an den Freundeskreis finanziert wird, ist mit 12.000 Euro dotiert.

Die Jury

Für jede Ausschreibung des Helmut-M.Braem-Übersetzer-Preises beruft der Freundeskreis eine unabhängige fünfköpfige Jury, der drei Übersetzer/innen, ein Journalist/eine Journalistin und eine Wissenschaftlerin/ein Wissenschaftler aus dem Bereich Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaft angehören. Die Juror/innen werden in der Regel für zwei Preistermine berufen; eine einmalige Verlängerung um einen weiteren Preistermin ist nach Absprache möglich.

Wer war Helmut M. Braem?

Braem, Gründer und Präsident des Freundeskreises, 1965, Tagung des VdÜ

Helmut M. Braem, Gründer und Präsident des Freundeskreises, 1965, bei einer Tagung des VdÜ

Helmut M. Bream (1922-1977) war Publizist und Übersetzer, der sich energisch und auf vielfache Weise für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen von literarischen Übersetzer:innen engagierte. Er war der Initiator unseres Freundeskreises (1966), Begründer der Jahrestagungen der Übersetzer (erstes Treffen 1967 in Eßlingen, heute Wolfenbütteler Gespräche) sowie der Zeitschrift Übersetzen, die heute noch vom VdÜ herausgegeben wird. Bream war auch langjähriger Vorsitzender des VdÜ.